Betreuungs- und
Gerontokonzept

Aus unserem Sozialen Betreuungskonzept

  • Die Soziale Betreuung im Altenheim St. Josef sieht sich als ein Baustein der aktivierenden, biographie- und ressourcenorientierten Pflege und ist die Ergänzung zum Pflegekonzept.
  • Unser Ziel ist ein vielfältiges und auf die Bewohner abgestimmtes Betreuungsspektrum, jedem Bewohner soll die Teilnahme an mehreren Angeboten in der Woche ermöglicht werden.
  • Leitlinien für die Auswahl der Angebote sind die individuellen Wünsche und Bedürfnisse des Bewohners auf der Grundlage biographischer Daten. Es geht um einen Prozess des Begleitens und Verstehens, nicht des Korrigierens.
  • Die soziale Betreuung im Haus orientiert sich an den Kompetenzen, Ressourcen des Einzelnen und unterstützt die Bewohner in ihren geistigen und körperlichen Möglichkeiten. So können körperliche, geistige und seelische Kräfte der Bewohner/innen erhalten, geweckt, gefördert und ihre Einbußen angenommen und begleitet werden. Erhalt und ggf. bestmögliche Förderung einer relativen Selbständigkeit so lange wie möglich sind uns wichtig. Soziale Betreuung erleichtert die Integration in die Hausgemeinschaft, fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl und beugt Isolation und Vereinsamung vor.
  • Als Teil der Betreuung bietet die Seelsorge Bewohner/innen, Angehörigen und Mitarbeiter/innen spirituelle Begleitung an und hilft bei der Deutung existentieller Erfahrungen. Es ist besonders darauf zu achten, dass religiöse Ausdrucksformen den Bedürfnissen und Traditionen der Menschen entsprechen.
  • Angehörige und Ehrenamtliche unterstützen und bereichern die Angebote der sozialen Betreuung. Angehörige sind wesentlich im sozialen, familiären Beziehungsgefüge des Bewohners. Wir wollen den Bewohner/innen, die dies wünschen, helfen ihre gewachsenen Beziehungen zu ihren Angehörigen, Nachbarn und dem weiteren Umfeld zu erhalten und neue Beziehungen, insbesondere zu Mitbewohner/innen und Mitarbeiter/innen im Haus zu knüpfen. Dafür schaffen wir Begegnungsmöglichkeiten und beziehen das soziale Umfeld der Einrichtung mit ein.

 

Aus unserem Gerontokonzept

  • Das Gerontokonzept definiert unser pflegerisches und betreuerisches Handeln für Bewohner mit dementieller Erkrankung und gilt als Handlungsorientierung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Pflegeprozess mitgestalten.

    Mit dem Begriff der gerontopsychiatrischen Pflege wird eine spezielle Fachrichtung der geriatrischen Pflege ab dem 60. Lebensjahr verstanden. Sie umfasst alle pflegerischen Maßnahmen zur Prävention und Rehabilitation sowie die Therapie bei alten Menschen mit psychischen Störungen.
  • Zielgruppe
    Unsere Einrichtung betreut Bewohner/innen, die unter verschiedensten Graden der dementiellen Verhaltensauffälligkeiten leiden.
    • Leitlinien für die Auswahl der Angebote sind die individuellen Wünsche und Bedürfnisse des Bewohners auf der Grundlage biographischer Daten. Es geht um einen Prozess des Begleitens und Verstehens, nicht des Korrigierens.
    • Ziele
      Unsere pflegerische Zielsetzung richtet sich danach, die Würde des alten Menschen zu beachten, sowie seine individuellen, sozialen, religiösen, physischen und psychischen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Es wird als grundlegend betrachtet, den alten Menschen so lange wie möglich zu fördern. Wir beziehen die Bewohner/innen und deren Angehörige aktiv in den Pflegeprozess mit ein und ermöglichen ihnen einen weitgehend selbstbestimmten Lebensabend. Daher konzentrieren sich die pflegerischen und betreuerischen Maßnahmen auf eine intensive und individuelle Beschäftigung mit den Bewohner/innen. Sie werden in ihrem letzten Lebensabschnitt begleitet und erfahren bis zu ihrem Lebensende Geborgenheit und Wärme.

 

Haus St. Ägid • Ägidienplatz 6 • 93047 Regensburg
Telefon: 0941/ 5 93 06-0 • Telefax: 0941/ 5 93 06-50 • E-Mail: st.aegid@deutschordenshaus.de

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